Doldenblütler

Viele Doldenblütler können wir in der Aromatherapie sehr gut nutzen. Die für mich wichtigsten davon möchte ich hier kurz streifen. Vielleicht ist es auch für Dich/Sie eine Anregung, sich mit diesen wunderbaren Pflanzen und ihren Heilkräften näher auseinander zu setzen…

Angelikawurzel (und -samen) – (Erz-)Engelwurz
Angelica archangelica
Das erste Mal, dass mir die Mächtigkeit einer Angelika-Pflanze so richtig bewußt wurde, war vor etwa 12 Jahren in Rottal. Da stand ich plötzlich in einem richtigen „Wald“ aus Angelika-Pflanzen und konnte nur noch staunen: die waren doch tatsächlich über 2 m hoch! Ich kannte Angelika bis dahin nur in Form der Wald-Angelika (Angelica sylvestris), die wesentlich niedriger wächst.

Tinkturen

Ich setze gerne Tinkturen an. So manche von ihnen kann man ja schließlich immer gut gebrauchen…

Welche Tinkturen sind aber für eine Hausapotheke empfehlenswert? In meiner kleinen Kräuterapotheke stehen folgende für den familiären Gebrauch bereit:

Mutterkraut-Tinktur:
tropfenweise eingenommen hilft sie gegen Migräne-Anfälle oder bei starken Kopfschmerzen.

Arnika-Tinktur:
wirkt abschwellend – für Kompressen immer mit Wasser verdünnt
Beifuß-Tinktur:
regt die Gallenflüssigkeit und den Magensaft an, wirkt auch stark durchwärmend und ist eine Hilfe gegen Menstruationsbeschwerden.

Lavendel-Tinktur:
Hilfe gegen Kopfschmerzen (äußerlich: Nacken und Schläfen einreiben)

Pfefferminz-Tinktur:
bei Blähungen, aber auch gegen Übelkeit, ich verwende sie aber auch gerne im Mundwasser…

Pollenflug und Bienenwachs

Frühling ist’s und die Pollen fliegen wieder heftig… Leider nicht so viele Bienen, wie wir es uns wünschen würden, aber es ist ja noch relativ früh, auch wenn der Frühling gerade begonnen hat.

Zeit also, sich ein wenig mit dem kosmetischen Rohstoff Bienenwachs zu beschäftigen!
Viele Menschen, die eine Pollenallergie haben, haben’s nämlich mit Naturkosmetik, in der Bienenwachs verarbeitet wird, nicht ganz leicht. Denn auch durch Bienenwachs kann es eventuell in diesem Fall zu einer allergischen Reaktion kommen. Das ist zwar nicht zwingend so, aber darüber nachdenken kann ja nicht schaden!

Rosmarin

Auch der Rosmarin hat den Winter gut überstanden, und so kein ärgerer Frost vor der Tür steht, wird er uns auch heuer viele unserer Speisen verfeinern…

Rosmarin (Rosmarinus officinalis L.) hat schon lange Bedeutung als Heil- und Würzpflanze. Seinen nadelförmigen Blättern entströmt ein intensiver, strengwürziger Duft, der beim Kochen noch intensiviert wird, beispielsweise zu Erdäpfelgerichten oder Fisch, aber auch für so manches Gemüsegericht ein Genuss!
Das immergrüne, aromatisch duftende Gewächs ist sehr wärmebedürftig und (leider) auch sehr frostempfindlich. Im Mittelmeerraum kann Rosmarin bis zu 2 Meter hoch werden, in unseren Breiten wird man ihn am besten als Kübelpflanze kultivieren – in der kalten Jahreszeit gut geschützt im Freien bzw. an einem kühlen Platz im Haus kann er schon den Winter überdauern.

Zitronenmelisse, Rosmarin und andere Lippenblütler

Es ist schon so warm, obwohl es doch erst Februar ist, dass bereits die ersten Blättchen der Zitronenmelisse aus dem Boden lugen, der Rosmarin sich seines Lebens freut und auch so manch anderer Lippenblütler erste Lebenszeichen von sich gibt.
Zeit also, sich einmal mit der Überlebenskraft dieser Pflanzengruppe zu beschäftigen…

Die Zitronenmelisse mit ihrem wohlschmeckenden Blattwerk dient ja nicht nur zum Verfeinern von Speisen, sie schenkt uns auch ein hochwirksames ätherisches Öl und ein – meiner Meinung nach sogar noch besser einsetzbares Hydrolat.

Eukalyptus oder Thymian?

Eukalyptus oder Thymian? – Diese Frage stellt sich ja immer, wenn es um Mischungen ätherischer Öle in der Winterzeit geht. Für wen ist Eukalyptus gut geeignet oder besser gar nicht?

In meinem Artikel in der Zeitschrift GARTEN + HAUS 1/2-2014 gehe ich dieser Frage nach. Den Artikel können Sie auch hier nachlesen (Veröffentlichung mit Genehmigung des Verlags):

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Winterbäume

Die Tanne (Edeltanne oder Weißtanne)

Die normale Tanne oder Weißtanne, die in unseren Breiten heimisch ist, heißt wissenschaftlich Abies alba. Die „Rot-Tanne“ oder Fichte dagegen heißt wissenschaftlich Picea. Beide gehören in die Familie der Kieferngewächse  (Pinaceae). Die Tannen (Abies) bilden eine eigene Gattung.

Es gibt etwa 50 Tannenarten, die alle nur auf der nördlichen Halbkugel der Erde vorkommen, in der südlichen Hälfte unseres Planeten gibt es keine Tannen.

Alle Nadelbäume der Gattung „Abies“ tragen ihre Blätter (= die Nadeln) direkt von den Ästen weg nur nach 2 Seiten, während die Bäume der Gattung Picea ihre Nadeln fast nach allen Seiten ihrer Zweige spreizen.

Advent, Advent…

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… wer kennt nicht diesen Kinderreim!

Winterzeit ist Wendezeit. Je länger und je finsterer die Nächte gegen das Jahresende hin werden, desto stärker erscheinen Lichthoffnung und Lichterglaube. Es ist wohl auch deshalb kein Wundeer, dass gerade das Winterhalbjahr viel Brauchtum um Lichter und Kerzen mit sich bringt. Adventkranz, Lichterbaum, Sterne – bis hin zur Lichtmeßkerze: das Leuchten und Glänzen war und ist in dieser stillen Zeit allgegenwärtig!

Dem Licht und der Dunkelheit entsprechend finden wir auch die lichten und guten, aber auch die dunklen und bösen Gestalten in dieser Zeit – sei es der Heilige Nikolaus, seien es die Heiligen Drei Könige auf der einen Seite, die Perchten und Partln und Krampusse auf der anderen Seite.

Pflanzen, Elemente und ätherische Öle

Ich beschäftige mich nun bereits seit gut 30 Jahren mit ätherischen Ölen, aber auch mit Pflanzen und – seit einigen Jahren nun auch mit den Elementen, die man den Pflanzen zuordnen kann.

Erde, Feuer, Wasser, Luft – jeder von uns ist mit diesen Elementen vertraut, jeder kennt die Namen der Elemente, und jeder von Ihnen könnte mir auf der Stelle ohne viel darüber nachdenken zu müssen, einige Eigenschaften dazu nennen. Ist es nicht so? In China verwendet man fünf Elemente (Erde, Wasser, Holz, Feuer und Metall) und auch zu diesen würden Ihnen sicherlich sofort einige Entsprechungen einfallen, ich bin mir sicher!

Sizilien und seine Blütenpracht – Teil 2

 

Sizilien schenkt uns seine Blütenpracht auch noch im Herbst. Viele Pflanzen, die bei uns nur im Glashaus überwintern können, kommen aus südlichen Gebieten. Einige davon haben wir bei unseren Streifzügen gefunden. Lassen Sie sich von mir auf einen kleinen botanischen Streifzug entführen…

Bougainvilea

 

Bougainvillea

Die Bougainvillea stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie besitzt einen verholzenden Stamm, manchmal auch relativ lange Ranken, die dann auch schon einmal in einen Baum hineinwachsen können. Wir haben in Sizilien eine Vielfalt der Farben bewundern dürfen: von blassrosa, blassviolett, dunkelrot bis zu einem sanften Blau.

 

Myrtenblüte