Jubiläumskongress der ÖGwA

Logo_oegwaDie Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege (kurz ÖGwA) feiert ihr 10jähriges Bestehen.

Jubiläumskongress

Der Jubiläumskongress findet am 4. März 2017 in Wien statt. Informationen finden Sie hier: einladung-mitglieder-kongress (für Mitglieder der ÖGwA) und hier (klick!).

Auch für Aussteller gibt es Informationen – bitte meldet Euch bei Susanne Mild, wenn Ihr einen Stand haben wollt!

Hier nur ein Kurzauszug aus dem Programm:

„Zur Botanik von Aromapflanzen“ – Univ.Prof.Dr. Johannes Saukel
„Aromapflege am Puls der Zeit“ – Evelyn Deutsch-Grasl
„Wechselwirkung ätherischer Öle mit Arzneimitteln“ – Univ.Prof.Dr. Gerhard Buchbauer
„Resorption, Verteilung, Metabolismus und Ausscheidung von Terpenen“ – Univ.Prof.Dr. Walter Jäger
„Verfälschungen von ätherischen Ölen“ – Dr. Jürgen Wanner
„Flüchtige Verbindungen in kaltgepressten pflanzlichen Fetten und Ölen“ – Univ.Prof.DDr. Sabine Krist
„Der Einfluss von Körperdüften auf Partnerwahl und Schwangerschaft“ – Univ.Prof.Dr. Claus Wedekind

Eukalyptus, der zweite…

Ein wichtiger Eukalyptus, der zweite in meiner Liste, besonders wenn man mit Kindern zu tun hat, ist der Eucalyptus staigeriana. Wenn wir bereits Düfte per Internet übertragen könnten, hätte ich jetzt die Möglichkeit, Sie dieses Eukalyptus-Öl in Vergleich zu Eucalyptus globulus riechen zu lassen. So bleibt mir nur, Ihnen den Duft zu beschreiben, den meine Nase gerade wahrnimmt: Eukalyptus mit Zitrone.

Ich liebe diesen Eucalyptus staigeriana – nicht nur, weil er keine Nebenwirkungen nach sich zieht! Er ist einfach mild und dennoch hoch wirksam, wenn er richtig eingesetzt wird.
Schauen wir uns aber erst mal die Pflanze an:

Eukalyptus ist nicht gleich Eukalyptus!

Wenn auf meinem Flascherl mit ätherischem Öl Eukalyptus drauf steht, ist das nicht sowieso immer Eukalyptus globulus? Und was bitte ist Eukalyptus globulus? Und: warum ist Eukalyptus nicht gleich Eukalyptus?
So und so ähnlich lauten Fragen, die mir immer wieder gestellt werden.

Also bitte: NEIN, Eukalyptus ist nicht gleich Eukalyptus! Es gibt mehr als 500 verschiedene Eukalyptus-Arten!

Im Laufe meiner Aroma-Arbeiten sind mir bereits eine ganze Reihe ätherischer Öle mit der Bezeichnung „Eukalyptus“ in die Hände gefallen. Allerdings immer mit einem „Untertitel“, also einem chemischen Markenzeichen. Einige davon wollen wir uns heute näher ansehen. Die Zeit dazu ist perfekt: die Erkältungswelle ist bereits angerollt und die ersten Schnupfen- und Hustenbazillen schwirren durch die Lüfte. Was liegt da näher, als sich mit einem der hilfreichsten Mittel auseinanderzusetzen!

Vom Duft

Der Duft der Dinge ist die Sehnsucht,
die sie in uns nach sich erwecken.
(Christian Morgenstern)

Wir Menschen haben ja immer schon versucht, Düfte für uns – und oftmals nur für uns selbst – einzufangen und zu konservieren. Das ist oftmals misslungen! Vielfach kam anstelle des Duftes, der so begehrt wurde, bei all den Versuchen entweder gar nichts heraus oder es stank oder der eingefangene Duft war so schwach, dass er kaum zu erschnuppern war.

Zauberhafter Duft

In den Blumendüften des Frühlings liegt ein Zauber, er hüllt uns ein, er schwingt um uns und die Luft scheint oftmals nur so zu vibrieren in ihrem Überschwang. Ja, es ist Frühling!

Auch wenn uns heuer zu Pfingsten die Eismänner und die Kalte Sopherl eher frischen Wind und Regen bescheren – alles rings um uns scheint dennoch seinen Duft zu verströmen! (Nicht nur das gedüngte Feld in der Nachbarschaft… :-) ).

Pflegeritual für den Morgen

Ätherische Öle eignen sich besonders gut dazu, sich ein Rundum-Pflegeritual als Ergänzung beispielsweise zu einer kurmäßigen Entschlackung zu gönnen.
Sie unterstützen uns in duftender Weise, unser Wohlbefinden zu erlangen und zu stärken.

Ich habe für Sie ein besonders angenehmes Morgenritual zusammengestellt. Achten Sie bei der Anwendung aber bitte unbedingt darauf, ob Rosmarin ct. Cineol-Öl für Sie auch nicht kontraindiziert ist. Wenn ja, dann tauschen Sie es einfach gegen Zitrone aus.

Morgenritual zum Erwecken der Frühlingskräfte

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Riesen-Zitrone aus dem Zitrus-Garten am Faaker-See

Was ist ein „pharmazeutischer Prozess“?

Als „pharmazeutischen Prozess“ versteht man in der Regel eine Ver-Wandlung der pflanzlichen Materialien, damit sie von uns besser aufgenommen werden können. Dazu gehören verschiedene Verfahren:

  • Die Trocknung – entweder an der Luft oder im Ofen, aber auch das Gefriergetrocknen gehört letztlich hierher.
  • Das Rösten: bei ca. 200 ° C in einem geschlossenen Gefäß.
  • Verkohlen: unter Luftabschluß werden die Pflanzenteile „geglüht“. Lediglich Gase und Dämpfe können entweichen.
  • Veraschen: Darunter versteht man eine Verbrennung unter Luftzutritt.

Pflanzenauszüge:

  • Kaltauszug – hier wird in Wasser oder Weingeist das Pflanzenmaterial der Extraktion zugeführt.
  • Digestion: dabei wird bei 37 ° C extrahiert.

Das „unaussprechliche“ Thema

Das „unaussprechliche“ Thema – darüber sprach selbst meine sonst nicht besonders „schüchterne“ Großmutter immer nur hinter der vorgehaltenen Hand: Hämorrhoiden. So etwas hat man einfach nicht zu haben!

Dennoch leiden weit mehr Menschen an diesen Beschwerden!

Was sind Hämorrhoiden denn eigentlich?
Am unteren Ende des Mastdarms haben wir ein Geflecht aus Arterien und Venen. Sie bilden einen Schwellkörper, der etwas oberhalb unserer Schließmuskeln liegt und gemeinsam mit diesen den After „abdichtet“. Das sind die sogenannten Hämorrhoiden. Solange sich dieser Schwellkörper nicht nach unten senkt, haben wir mit ihm keine Probleme.

1. Dortmunder Aromatherapietag

Zu meiner großen Freude konnte ich am 1. Dortmunder Aromatherapietag (22. August 2015) – auch als Vortragende – teilnehmen. Die Liste der Vortragenden war eine hochkarätige:

Prof. Dr. Jürgen Reichling
Ruth von Braunschweig
Maria Hoch
Peter Germann
Tanja Kapell
Ingrid Kleindienst-John
Uwe Schlutt

Ebenso interessant waren die ausgewählten Themen:

Alles Lavendel

Derzeit ist alles Lavendel – er blüht nämlich mit Üppigkeit in unserem Garten. Ein Teil davon wurde bereits geschnitten, der Rest wartet noch darauf.

Lavendelhydrolat

Natürlich: ich destilliere gern und viel und gerade der Lavendel eignet sich auch in gut getrocknetem Zustand perfekt dazu.  Immer wieder werde ich in diesem Zusammenhang gefragt, ob ich die Blüten abreble. Nein, das tu ich nicht. Ich schneide lediglich die Köpfe kurz ab – fertig. Als meine Mutter noch am Leben war, hat sie sich immer die Zeit dafür genommen, den Lavendel für mich abzurebeln. Aber das ist eigentlich für die Destillation nicht unbedingt nötig.