Burgen, Schlösser, Wasser und Rosen

Burgen, Schlösser, Wasser und Rosen – so könnte man die letzten vier Tage bezeichnen: Kurt und ich waren auf Kulturreise in Oberbayern, auf den Spuren des König Ludwig II.

Die Reise führte uns über den Semmering nach St. Michael, dann über Liezen und den Bosruck-Tunnel nach Schlierbach, wo wir ein bissl Material für den nächsten Kurs deponierten und weiter über das Salzkammergut in den Pongau. Weiter dann am Achensee entlang zum Tegernsee und schließlich über etwas verschlungene Pfade zu unserem ersten Ziel: Ettal.

Pflanzen, Elemente und ätherische Öle

Ich beschäftige mich nun bereits seit gut 30 Jahren mit ätherischen Ölen, aber auch mit Pflanzen und – seit einigen Jahren nun auch mit den Elementen, die man den Pflanzen zuordnen kann.

Erde, Feuer, Wasser, Luft – jeder von uns ist mit diesen Elementen vertraut, jeder kennt die Namen der Elemente, und jeder von Ihnen könnte mir auf der Stelle ohne viel darüber nachdenken zu müssen, einige Eigenschaften dazu nennen. Ist es nicht so? In China verwendet man fünf Elemente (Erde, Wasser, Holz, Feuer und Metall) und auch zu diesen würden Ihnen sicherlich sofort einige Entsprechungen einfallen, ich bin mir sicher!

Wege der Natur… (Teil 2)

„Die Dosis macht das Gift…“ (Paracelsus)

Viele ätherische Öle können sehr heilsam sein – aber auch gefährlich, wenn die Dosis nicht stimmt… Das gilt auch für Tees und Tinkturen!
Aber was ist die richtige Dosis? Leicht ist das nicht zu verallgemeinern – aber sicher ist, weniger ist meist richtig.

Die Birke – Luft- oder Wasser-Zeichen?

Wenn wir uns die Birke ansehen, mit ihrer weißen, papierartigen Rinde und ihrem zarten Grün, so assoziieren wir sie zumeist mit dem Frühling. Dieser  Zauber des Frühlings liegt auch im zarten und seidigen Glanz der Rinde einer jungen Birke. Diese glänzende, weiße Rinde gibt der Birke auch ihren Namen: er kommt vom indogermanischen Begriff „b’erag“, was so viel wie „glänzend“ heißt.

Die Blätter der Birke sitzen an zarten Stängeln und dadurch geben sie jedem noch so kleinen Lufthauch nach. Der Gesamteindruck ist also schnell ein leichter, luftiger –  eine Luft-Signatur!
Jedoch: die Birke liebt doch auch die Feuchtigkeit, das Wasser. Und das Weiß ihrer Rinde könnte auf den Mond hinweisen, ebenso wie die silbrigen Blätter… (das wurde z.B. von Paracelsus so gesehen).

Das Prinzip von Yin und Yang

Energie entsteht durch die Wechselwirkung von positiven und negativen Kräften (wie wir auch aus der Physik wissen: bei Elektrizität z.B.). Yin und Yang stellen diese beiden Kräfte dar. Sie befinden sich in ständiger Bewegung und jede versucht, die Herrschaft über die andere zu erringen. Wenn also eine Kraft dominiert, so tritt ein Ungleichgewicht ein.

Stellen wir uns Wasser vor: ein stiller See repräsentiert Yin, ein reißender Strom ist Yang. Aus einem reißenden Strom kann Yin werden, wenn er in einen stillen See fließt. Ein ruhiger Strom wird zu einem Yang-Strom, wenn er auf Stromschnellen trifft.

Das Prinzip von Yin und Yang

„Wisse um das Weiße, aber bewahre das Schwarze.“ (Laotse)

Anlass für diesen Artikel ist das Chinesische Neujahr. Heute, am 10. Februar 2013, hat das Jahr der Schlange begonnen. Immer wieder werde ich im Zusammenhang mit Feng Shui zum Prinzip von Yin und Yang befragt. Hier also meine Definition:

Energie entsteht durch die Wechselwirkung von positiven und negativen Kräften (wie wir auch aus der Physik wissen: bei Elektrizität z.B.).
Yin und Yang stellen diese beiden Kräfte dar. Sie befinden sich in ständiger Bewegung und jede versucht, die Herrschaft über die andere zu erringen. Wenn also eine Kraft dominiert, so tritt ein Ungleichgewicht ein.

Pflanzeninhaltsstoffe – allgemein betrachtet

In einer Pflanze finden sich verschiedene primäre und sekundäre Inhaltsstoffe, die auch die Wirkung dieser Pflanze auf unseren Körper bestimmen. Nicht immer sind alle Inhaltsstoffe gut verträglich, das bedeutet, daß so manches Pflänzchen für uns giftig ist, obwohl es z.B. für Tiere als Nahrung dienen kann.

Einige dieser pflanzlichen Substanzen sind wasserlöslich (hydrophil) und können sich in unseren Hydrolaten wiederfinden. Dazu müssen sie aber „flüchtig“ sein, das heißt, ihr Molekulargewicht muß niedriger sein, als das bereits angegebene von 250 g/mol.  Einige sind fettlöslich (lipophil) und wir finden sie dann beispielsweise konzentriert im ätherischen Öl der entsprechenden Pflanze.Alter Mörser

Pflanzenwässer

„Oh große Kräfte sind’s, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein in ihrem Innern hegen.“

George Bernhard Shaw (1856-1950)

Wasser ist das Element der Emotionen. Wasser – das steht für „Im-Fluß-Sein“, es steht für Aktivität, für Weichheit, aber auch für Durchsetzungskraft (denken wir nur daran, was Wasser gerade auch in den letzten Jahren für Schäden angerichtet hat). Wasser steht aber auch für Erholung und Entspannung, wenn wir z.B. an ein wohltuendes Bad denken.