Sommerfrische

Wie’s schon mal so geht, gerade eben habe ich von Michaela Schara ihren Beitrag http://kultkraftplatz.com/ein-hoch-auf-die-gute-alte-sommerfrische/ gelesen und klinke mich zum Thema Sommerfrische doch gleich mal ein!

Zur Zeit bereite ich nämlich gerade eine Führung im Kurhaus auf dem Semmering vor mit dem Thema…. natürlich! „Sommerfrische am Semmering“… Wie könnte das auch anders sein ? Angeblich, so habe ich’s zumindest gelesen, kommt der Begriff aus dem Italienischen. „Prendere il fresco“ – Kühlung nehmen – als Synonym für die Abkühlung, die Erfrischung im Sommer. Schon in der Antike war es beim Adel üblich, im Sommer seinen Sitz von der Stadt auf das Land zu wechseln. Das tat man aber nicht vordergründig wegen der frischen Luft, sondern man betreute seine landwirtschaftlichen Güter. Im Winter blieb man in der Stadt und nahm am gesellschaftlichen Leben teil.
Allerdings waren zu diesen Zeiten die sommerlichen hygienischen Bedingungen in der Stadt nicht sehr einladend und man war froh, der Hitze und dem Gestank entkommen zu können.

Die Eisheiligen genießen…

Wie kann man bloß die Eisheiligen genießen? Werden Sie sich jetzt sicherlich fragen… Nun: man kann! Nützen Sie doch das feucht-kalte Wetter dieser Tage, um sich mit einer guten Tasse Kräutertee ein wenig zu entspannen: mir schmeckt gerade eine Basenteemischung, mit Zitronenmelisse, Brombeerblättern, Apfelminze – alle bereits frisch aus dem Garten – kombiniert mit den Lindenblüten und Hollerblüten des vergangenen Jahres (die müssen sowieso rasch verbraucht werden, bevor die neuen zum Zug kommen).

Wer waren diese Eisheiligen denn eigentlich? Vor nicht allzulanger Zeit waren’s noch drei, nämlich Pankratius, Servatius und Bonifatius, die vom Tag der Kalten Sofie zum Abschluß gekrönt wurden. Seit wenigen Jahren gibt es noch einen vierten dazu (als würden wir noch einen gebraucht haben): den Hl. Mamertus.