Eukalyptus, der zweite…

Ein wichtiger Eukalyptus, der zweite in meiner Liste, besonders wenn man mit Kindern zu tun hat, ist der Eucalyptus staigeriana. Wenn wir bereits Düfte per Internet übertragen könnten, hätte ich jetzt die Möglichkeit, Sie dieses Eukalyptus-Öl in Vergleich zu Eucalyptus globulus riechen zu lassen. So bleibt mir nur, Ihnen den Duft zu beschreiben, den meine Nase gerade wahrnimmt: Eukalyptus mit Zitrone.

Ich liebe diesen Eucalyptus staigeriana – nicht nur, weil er keine Nebenwirkungen nach sich zieht! Er ist einfach mild und dennoch hoch wirksam, wenn er richtig eingesetzt wird.
Schauen wir uns aber erst mal die Pflanze an:

Eukalyptus oder Thymian?

Eukalyptus oder Thymian? – Diese Frage stellt sich ja immer, wenn es um Mischungen ätherischer Öle in der Winterzeit geht. Für wen ist Eukalyptus gut geeignet oder besser gar nicht?

In meinem Artikel in der Zeitschrift GARTEN + HAUS 1/2-2014 gehe ich dieser Frage nach. Den Artikel können Sie auch hier nachlesen (Veröffentlichung mit Genehmigung des Verlags):

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Die Fichte – eine lange Erfolgsgeschichte

Wer kennt sie nicht, die Fichte? Sie ist einer der wichtigsten Bäume unserer Wälder und macht nicht nur zur Weihnachtszeit als Christbaum Furore.
In wenigen Tagen ist es wieder so weit, da wandern wir hinaus und sammeln einige junge Triebe für unser neues Hydrolat. Wenig später, im Mai, sind dann die Wipferln für den Sirup an der Reihe. Aber es ist jetzt bald auch eine gute Zeit dafür, das Harz der Fichten zu sammeln. Wozu man das verwenden kann? Für den Fichtenharzbalsam, der z.B. bei rheumatischen Beschwerden gute Hilfe geben kann.

Unter der Linde – Hilfe bei Erkältungen

Dieser Tage höre ich immer wieder, daß viele meiner Freunde und Bekannten unter Erkältungen leiden – ich bin selbst davon leider auch nicht ausgenommen, trotz meiner ätherischen Öle… Aber: wir haben ja auch noch die Linde!

Unser Hausbaum ist eine mächtige Linde. Sie ist ungefähr 130 Jahre alt, ca. 25 – 30 m hoch und weithin sichtbar.
Linden galten in vielen Kulturen als heilige Bäume. Sie war Schicksals- und Familienbaum. Bei den Germanen wurde sie als Baum der Liebe und Fruchtbarkeit, aber auch des häuslichen Wohlstands geehrt. Linden können ein Alter bis zu 500 Jahren erreichen. (Das werden wir zwar sicherlich nicht mehr selbst erleben, aber trotzdem!)

Schnupfen ist lästig…

Schnupfen ist lästig – man riecht und schmeckt nichts, schläft schlecht und sucht ständig Taschentücher.

Aber: Was versteht man unter Schnupfen?
Schnupfen (Rhinitis) ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die  z.B. durch Viren hervorgerufen werden kann. Normalerweise ist die Schleimhaut in Nase und Rachen eine Barriere zum Körperinneren, die Krankheitserreger abwehrt. Wenn unsere Schleimhaut allerdings vorgeschädigt ist, weil sie möglicherweise schlecht durchblutet oder zu trocken ist, haben die Viren leichtes Spiel und können die Schleimhaut relativ rasch besiedeln. Die so angegriffene Schleimhaut sondert vermehrt Schleim ab – zuerst ist das Sekret eher dünnflüssig und klar (es rinnt und rinnt), später wird es gelblich und dicker und stockt oftmals auch. Zusätzlich schwillt die Nasenschleimhaut stark an, was das Atmen erschwert – und das Riechen und auch das Schmecken ziemlich stark beeinträchtigen kann.

Veilchen, Veilchen…

„Der Frühling kommt, der Himmel lacht, es steht die Welt in Veilchen.“ (Theodor Storm)

Gerade jetzt im Frühling freuen wir uns über die ersten Veilchen. Was man nicht alles damit machen kann! Die Rezepte für die Verarbeitung von Veilchen sind sehr vielfältig: über kandierte Veilchen, Veilchensirup, Veilchenmazerat bis hin zum Veilchenwasser…

Die Destillation von Veilchen für die Produktion eines ätherischen Öls ist ziemlich aufwendig, benötigt man doch Unmengen davon, um nur einen Milliliter dieses kostbaren Duftes zu erhalten. Einfacher haben wir es da mit Veilchenwasser: