Pflanzen, Elemente und ätherische Öle

Ich beschäftige mich nun bereits seit gut 30 Jahren mit ätherischen Ölen, aber auch mit Pflanzen und – seit einigen Jahren nun auch mit den Elementen, die man den Pflanzen zuordnen kann.

Erde, Feuer, Wasser, Luft – jeder von uns ist mit diesen Elementen vertraut, jeder kennt die Namen der Elemente, und jeder von Ihnen könnte mir auf der Stelle ohne viel darüber nachdenken zu müssen, einige Eigenschaften dazu nennen. Ist es nicht so? In China verwendet man fünf Elemente (Erde, Wasser, Holz, Feuer und Metall) und auch zu diesen würden Ihnen sicherlich sofort einige Entsprechungen einfallen, ich bin mir sicher!

Das Prinzip von Yin und Yang

Energie entsteht durch die Wechselwirkung von positiven und negativen Kräften (wie wir auch aus der Physik wissen: bei Elektrizität z.B.). Yin und Yang stellen diese beiden Kräfte dar. Sie befinden sich in ständiger Bewegung und jede versucht, die Herrschaft über die andere zu erringen. Wenn also eine Kraft dominiert, so tritt ein Ungleichgewicht ein.

Stellen wir uns Wasser vor: ein stiller See repräsentiert Yin, ein reißender Strom ist Yang. Aus einem reißenden Strom kann Yin werden, wenn er in einen stillen See fließt. Ein ruhiger Strom wird zu einem Yang-Strom, wenn er auf Stromschnellen trifft.

Salat aus dem Garten im Winter?

Ja! Denn auch, wenn der Schnee noch auf den Beeten liegt: schaufeln wir ihn ein wenig zur Seite, dann finden wir oftmals darunter saftiges Grün:
Zum Beispiel die Vogelmiere (Stellaria media) – von vielen als ungewolltes und lästiges Unkraut betrachtet, lugt unter dem Schnee frech hervor. Was ist das nur für eine unverwüstliche Pflanze, die uns da sogar im Winter mit ihrem grünen Kleid begrüßt?

Die Vogelmiere gehört zu den Nelkengewächsen (Caryophyllaceae). Sie wächst zart und unscheinbar mit langen Ranken dahin und zum Leben genügt ihr sogar das spärliche Sonnenlicht des Winters. Dort, wo wir auch ein wenig Wärmeabstrahlung (z.B. vom Hochbeet, vom Kompost, im Gewächshaus oder am Holzzaun) vorfinden, dort gedeiht sie kraftvoll.

Was versteht man unter Geomantie?

Geomantie ist ein sehr altes Wissen, das auf den Erfahrungen früherer und heutiger Völker aufbaut. Es hilft uns dabei, die Zusammenhänge zwischen einem Ort, an dem wir leben, unserem gesundheitlichen Befinden und unseren Gefühlen herzustellen.

Das Wort Geomantie kommt aus dem griechisch-lateinischen Sprachgebrauch. „Geo“ heißt Erde und „manteia“ heißt Weissagen.

Mit der Geomantie versuchen wir, die Qualität einer Landschaft durch das Beobachten der Natur, ihrer Gestalt und durch das Wahrnehmen unsichtbarer und geistiger Energien zu deuten. Es ist letztlich die Wissenschaft über die Wechselbeziehungen zwischen Energien des Kosmos, der Erde und der Menschen.

Was kann denn der Mond wirklich dafür?

VOLLER MOND

Guter Mond, du gehst so stille …

Lass mich spüren deine Kraft.

Ist’s der Vollmond, ist’s dein Wille,

der mich heut so unruhig macht?

Milde lächelst du hernieder,

weckst ein schlafend Tier in mir.

Alle Monde kommt es wieder,

schickt mich suchend vor die Tür.

Lieg im hohen Gras und träume,

versinke tief in mein Gefühl.

Umarme nächtens starke Bäume,

weht der Wind auch noch so kühl.

Bin erfüllt von mächtigem Sehnen

nach Liebe, hier in meinem Herz.

Und meine Arme breiten, dehnen

Schon gewußt?

Wie entstehen eigentlich Mineralien?

Das Universum entstand vor Millionen von Jahren durch ein Zusammenspiel von Materie, Energie, Rotation und Gravitation. Nach der Ansicht der Forscher war die Erde zunächst ein Staubnebel, der sich durch die Wirkung großer Anziehungskräfte immer mehr verdichtete. Durch die Fallgeschwindigkeit erhöhte sich die Temperatur der gesamten Masse und es entstand ein Feuerball aus flüssiger Glut.

Über die Zeiten kühlte der Ball ab und die Oberfläche der Erde entstand. Sie ist eine feste Schale, die das im Inneren weiter glühende Feuer umschließt. Der Kern heißt Magma und er garantiert der Erde bis heute die wärmende Mitte mit ihrer Energie.