Alles Lavendel

Derzeit ist alles Lavendel – er blüht nämlich mit Üppigkeit in unserem Garten. Ein Teil davon wurde bereits geschnitten, der Rest wartet noch darauf.

Lavendelhydrolat

Natürlich: ich destilliere gern und viel und gerade der Lavendel eignet sich auch in gut getrocknetem Zustand perfekt dazu.  Immer wieder werde ich in diesem Zusammenhang gefragt, ob ich die Blüten abreble. Nein, das tu ich nicht. Ich schneide lediglich die Köpfe kurz ab – fertig. Als meine Mutter noch am Leben war, hat sie sich immer die Zeit dafür genommen, den Lavendel für mich abzurebeln. Aber das ist eigentlich für die Destillation nicht unbedingt nötig.

Was ist ein „Tennisarm“?

Immer wieder werde ich zu verschiedenen Beschwerden gefragt, beispielsweise kommt da auch die Frage „Was ist ein „Tennisarm“? Ich verweise dann gerne auf mein Buch „SOS Hexenschuss“ (erschienen im Freya-Verlag im Mai 2015).

Hier ein kurzer Auszug:

Ach ja, Sport! Einen „Tennisarm“ bekommt man aber nicht nur vom Tennisspielen, glauben Sie mir! (Es hat Ihnen hoffentlich auch niemand mit einem Tennisschläger eine Verletzung am Arm zugefügt…). Wir haben es allerdings beim sogenannten Tennisarm mit einer schmerzhaften Angelegenheit zu tun.

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose…

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose… dieser berühmte Ausspruch einer berühmten Frau – Gertrude Stein hat diesen Satz geprägt – begleitet mich nun schon sehr lange. Manchmal denkt man, mehr gibt es dazu ja wirklich nicht zu sagen. Und dennoch: ich werde es versuchen…

Wenn der Nacken schmerzt…

Wenn der Nacken schmerzt und die Schulter tut weh…

Zu viel am Computer gearbeitet und die Sitzhöhe des Bürostuhls falsch eingestellt? Oder vielleicht zu schwer gehoben? Keines von beiden? Dann hängt sich vielleicht ein seelisches Problem an… Was auch immer die Ursache der Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich sein mag – es fühlt sich absolut nicht gut an!

Zuerst einmal ist hier Erste Hilfe angesagt! Wärme – am besten mit einem Dinkelspelzen- oder Hirsekissen, das schmiegt sich gut an – oder manchmal schon durch einen warmen Schal tut immer gut.
Ein Massageöl, das die Durchblutung fördert und unterstützt, kann grundsätzlich auch nicht schaden.

Prüfung bestanden – und was dann?

Oftmals werde ich gefragt: „Jetzt hab ich meine Prüfung bestanden – und was dann? Wie geht es weiter? Gibt es noch Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner absolvierten Ausbildung?“

Lichtmess

Gestern war der 2. Februar, Maria Lichtmess, ein wichtiger Tag in früheren Jahrhunderten: man hat oftmals den Dienstgeber gewechselt, die Dienstboten sind von einem Gehöft zum nächsten gezogen… In unserer Gegend hat sich noch der Brauch des „Lichtmess-Singens“ erhalten: da wandert eine Gruppe von Bauern von Hof zu Hof, die ganze Nacht singend (und natürlich immer bewirtet) – eine illustre Angelegenheit!

Lichtmess ist aber auch der Zeitpunkt, wo man wirklich schon stark bemerkt, dass die Tage wieder länger werden. Und es ist für mich immer wieder auch der Zeitpunkt, einen „Kehraus“ zu veranstalten, Altes auszumustern, Umstellungen (auch arbeitsbezogen) durchzuführen. Und dabei lasse ich mir gerne von ätherischen Ölen Unterstützung geben:

Advent

WeihnachtsmannIm Advent beginnen viele Menschen wieder, Karten an ihre Lieben zu schreiben.
Manche – und dazu gehöre auch ich – schreiben aber auch Geschichten.
Eine davon möchte ich Ihnen als kleines vorweihnachtliches Angebinde überreichen:

Adventabend in Buchbach

Fast noch ein Herbsttag. Beim Spaziergang durch den Wald treibt der Wind die Blätter vor mir her, meine Jackenzipfel gleichen Segeln, die mich weitertreiben. Ein Teppich aus Blättern und Nadeln macht meine Schritte lautlos im Nebel. Der leicht modrige Geruch des Waldes umfängt mit heimatlicher Vertrautheit.

Tinkturen

Ich setze gerne Tinkturen an. So manche von ihnen kann man ja schließlich immer gut gebrauchen…

Welche Tinkturen sind aber für eine Hausapotheke empfehlenswert? In meiner kleinen Kräuterapotheke stehen folgende für den familiären Gebrauch bereit:

Mutterkraut-Tinktur:
tropfenweise eingenommen hilft sie gegen Migräne-Anfälle oder bei starken Kopfschmerzen.

Arnika-Tinktur:
wirkt abschwellend – für Kompressen immer mit Wasser verdünnt
Beifuß-Tinktur:
regt die Gallenflüssigkeit und den Magensaft an, wirkt auch stark durchwärmend und ist eine Hilfe gegen Menstruationsbeschwerden.

Lavendel-Tinktur:
Hilfe gegen Kopfschmerzen (äußerlich: Nacken und Schläfen einreiben)

Pfefferminz-Tinktur:
bei Blähungen, aber auch gegen Übelkeit, ich verwende sie aber auch gerne im Mundwasser…

Einkochfieber

Im Sommer überkommt uns oftmals eine besondere Krankheit: das Einkochfieber.
Marmelade, Konfitüre, Sirup… wer von uns liebt nicht diese sommerlichen Genüsse.
Immer wieder stelle ich mit Erstaunen fest, dass es zu diesem Thema viele verbreitete „Unarten“ gibt… Ich möchte hier ein paar Punkte zum Nachdenken zusammenstellen (das ist nicht als „Kritik“ gedacht, sondern soll eine Anregung darstellen!):

Sommerfrische

Wie’s schon mal so geht, gerade eben habe ich von Michaela Schara ihren Beitrag http://kultkraftplatz.com/ein-hoch-auf-die-gute-alte-sommerfrische/ gelesen und klinke mich zum Thema Sommerfrische doch gleich mal ein!

Zur Zeit bereite ich nämlich gerade eine Führung im Kurhaus auf dem Semmering vor mit dem Thema…. natürlich! „Sommerfrische am Semmering“… Wie könnte das auch anders sein ? Angeblich, so habe ich’s zumindest gelesen, kommt der Begriff aus dem Italienischen. „Prendere il fresco“ – Kühlung nehmen – als Synonym für die Abkühlung, die Erfrischung im Sommer. Schon in der Antike war es beim Adel üblich, im Sommer seinen Sitz von der Stadt auf das Land zu wechseln. Das tat man aber nicht vordergründig wegen der frischen Luft, sondern man betreute seine landwirtschaftlichen Güter. Im Winter blieb man in der Stadt und nahm am gesellschaftlichen Leben teil.
Allerdings waren zu diesen Zeiten die sommerlichen hygienischen Bedingungen in der Stadt nicht sehr einladend und man war froh, der Hitze und dem Gestank entkommen zu können.